Schneller Austausch eines etablierten, dem Industriestandard entsprechenden Überdrehzahlschutzsystems durch Istec SpeedSys 300 und proaktiver Support durch Konrad Weinmann
Herausforderung
Die Dillinger Hütte, Europas größtes Grobblechwerk, benötigte dringend einen Ersatz für ihr veraltetes Überdrehzahl-Erkennungssystem. Das bestehende System war komplex, umfasste zusätzliche externe Abschaltsignale und war bei einer früheren Modernisierung der Steuerung übersehen worden. Bis Juni stand das Team vor einer knappen Frist: Die Inbetriebnahme eines zuverlässigen Überdrehzahlschutzsystems innerhalb weniger Monate.
Die Herausforderung war zweierlei:
- Das System umfasste externe, integrierte Auslösesignale und komplexe Funktionen, was den Austausch zunächst komplizierter erscheinen ließ.
- Dillingers Team musste nach jahrelanger Nutzung eines anderen Systems Vertrauen in den Betrieb eines neuen Überdrehzahl-Erkennungssystems gewinnen und gleichzeitig Risiken und Ausfallzeiten während und nach der Umstellung minimieren.
Darüber hinaus forderte Dillinger eine schnelle Umsetzung, klare Unterstützung bei der Konfiguration sowie die Gewissheit, dass sich das eigene Team bei der Umsetzung auf das Fachwissen und die Verantwortung von Istec verlassen kann.
Lösung
Ursprünglich strebte Dillinger einen Eins-zu-Eins-Ersatz des Systems an. Nach einer gründlichen Systembestandsaufnahme und einer E/A-Analyse kamen die Teams jedoch gemeinsam zu dem Schluss, dass mehrere Funktionen redundant waren. Dies führte zu einer vereinfachten „Back-to-Basics“-Lösung, die sich ausschließlich auf den Überdrehzahlschutz und wesentliche Funktionen konzentriert.
Gemeinsam mit dem Vertriebspartner Konrad Weinmann schlug Istec das Geschwindigkeitsüberschreitungserkennungssystem SpeedSys 300 als optimale Lösung für die Anforderungen von Dillinger vor.
Unter Nutzung von Weinmanns fundiertem technischen Wissen über das Istec-Portfolio beriet das Team hinsichtlich der effektivsten Ersatzstrategie und stellte so einen reibungslosen Übergang sowie die Abstimmung mit der bestehenden Struktur sicher.
Dieser Ansatz:
- Reduzierte Systemkomplexität
- Reduzierte Installationszeit und -kosten
- Gesteigertes Vertrauen und stärkere Identifikation der Nutzer
Wichtige Schritte im Prozess:
- Vereinfachung: Das System wurde gestrafft, um sich ausschließlich auf den Überdrehzahlschutz zu konzentrieren. Redundante Relaisfunktionen wurden auf der Grundlage einer detaillierten Systemanalyse entfernt. Die SpeedSys-Module wurden direkt auf die vorhandene DIN-Schiene montiert, was eine schnelle und saubere Installation ermöglichte.
- Flexibilität bei der Installation: Bei der Inbetriebnahme stellte sich heraus, dass einer der Sensoren fehlerhaft funktionierte. Ursprünglich war das System mit einer 2oo3-Voting-Struktur konfiguriert. Die Konfiguration wurde jedoch vor Ort zügig auf eine 2oo2-Konfiguration umgestellt. Diese Änderung wurde unverzüglich umgesetzt, was die Anpassungsfähigkeit von SpeedSys an praktische Bedingungen demonstriert und seine Eignung für dynamische Umgebungen unterstreicht.
- Technik: Es wurden Standard-Zeichnungspakete und Konfigurationsdateien erstellt, um eine unkomplizierte Integration zu ermöglichen. Das Ingenieurteam von Dillinger konnte die Installation eigenständig durchführen und behielt dabei die volle Verantwortung für den Bereich des Überdrehzahlschutzes.
- Installation: Bis Ende August waren alle Verkabelungs- und Montagearbeiten abgeschlossen, sodass die Inbetriebnahme erfolgen konnte. Was dieses Projekt auszeichnete, waren das Tempo und die Effizienz: Die Lieferung erfolgte zügig, und technische Details wurden unverzüglich geklärt, besprochen und an die neue Situation angepasst. Dies führte dazu, dass die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme innerhalb einer Woche abgeschlossen werden konnten.
- Ferninbetriebnahme: Anstelle langwieriger Vor-Ort-Besuche bot Istec schrittweise Unterstützung bei der Fernprogrammierung an. Innerhalb weniger Stunden konfigurierten und testeten Dillinger, Weinmann und Istec das System gemeinsam erfolgreich.
- Zusammenarbeit: Konrad Weinmann spielte eine Schlüsselrolle als Vertriebspartner und technischer Partner und schlug eine Brücke zwischen den Kundenbedürfnissen und der Lösung von Istec. Sein Fachwissen und sein kundenorientierter Ansatz gewährleisteten eine zeitnahe und effektive Projektdurchführung.
- Support: Sowohl Istec als auch Weinmann standen für Fragen und Unterstützung zur Verfügung. Das Serviceteam von Istec war bei Bedarf für Hilfe vor Ort einsatzbereit. Ein zusätzliches Modul wurde bereitgestellt, um das Ausfallrisiko im Falle einer Störung zu minimieren.
Auswirkungen
Die neue SpeedSys-Installation verschaffte Dillinger in nur drei Monaten ein zuverlässiges, barrierefreies und wartungsfreundliches Überdrehzahlschutzsystem. Im Vergleich zum vorherigen System frei von unnötiger Komplexität.
Als Unternehmen im Boutique-Stil war Istec im Gegensatz zu anderen Marktteilnehmern in der Lage, kurze Kommunikationswege zu pflegen, schnellen und lokalen Partner-Support anzubieten, kurze Lieferzeiten einzuhalten und intuitive sowie barrierefreie Systeme bereitzustellen.
Wichtigste Ergebnisse:
- Effizienz: Die Ferninbetriebnahme wurde in nur wenigen Stunden abgeschlossen, wodurch ein ganztägiger Einsatz vor Ort vermieden und Kosten gesenkt wurden.
- Einfachheit: Der „Back-to-Basics“-Ansatz beseitigte überflüssige Funktionen und konzentrierte sich ausschließlich auf das, was Dillinger wirklich benötigte. Dies reduzierte die Komplexität, die Kosten und den Bedarf an umfangreichen Schulungen.
- Verfügbarkeit: SpeedSys-Module wurden zügig geliefert, und Ersatzgeräte konnten innerhalb weniger Minuten konfiguriert werden, wodurch das Risiko von Ausfallzeiten auf ein Minimum reduziert wurde.
- Kundenzufriedenheit: Das Ingenieurteam von Dillinger schätzte die Klarheit, Reaktionsfähigkeit und Eigenverantwortung von Istec im Bereich des Überdrehzahlschutzes.
- Erfolg der Partnerschaft: Die Zusammenarbeit mit Konrad Weinmann unterstrich die Stärke des Vertriebsmodells von Istec, das kommerzielle Reichweite mit fundiertem technischem Fachwissen verbindet.
Fazit
Dieses Projekt markierte eine erfolgreiche Ablösung des Altsystems durch SpeedSys und setzte damit einen Maßstab für zukünftige Nachrüstungsprojekte. Es zeigt, was in kurzer Zeit möglich ist, wenn Kunde, Vertriebspartner und Istec an einem Strang ziehen, Eigenverantwortung übernehmen und gemeinsam Verantwortung tragen. Fundiertes internes Fachwissen von Dillinger, fachkundige Beratung durch Weinmann und effektive technische Unterstützung durch Istec ermöglichten einen reibungslosen und zügigen Übergang zu einem modernen Überdrehzahlschutzsystem. Für die Dillinger Hütte ist das Ergebnis ein schlankes, robustes System, das Sicherheit, Verfügbarkeit und Benutzerfreundlichkeit maximiert – und das in nur drei Monaten.
Möchten Sie ein veraltetes Überdrehzahlschutzsystem ersetzen? Wenden Sie sich an Istec oder Ihren lokalen Vertriebspartner, um zu erfahren, wie SpeedSys Ihr Nachrüstungsprojekt vereinfachen und die Maschinensicherheit verbessern kann. Schnell, zuverlässig und ohne unnötige Schritte.

