RheinEnergie betreibt kritische rotierende Maschinen, die kontinuierlich laufen müssen, um eine zuverlässige Energieversorgung zu gewährleisten. Das bestehende Überwachungssystem, ein VM600 Mk1 von Parker Meggitt mit CMS-Software, hatte das Ende seines Lebenszyklus erreicht. Die Herausforderung: eine zukunftssichere Lösung zu implementieren, ohne die bestehende Siemens-Serverumgebung zu verändern und mit minimalen Ausfallzeiten.
Herausforderung
Das System lief auf einem Siemens-Computer (WinTS-Server), der mehrere Prozessumgebungen unterstützt. Dieser Server musste aufgrund bestehender Verbindungen und Wartungsverträge an Ort und Stelle verbleiben. Der Austausch des Überwachungssystems durfte diese Infrastruktur nicht beeinträchtigen. Darüber hinaus musste die Lösung den höchsten Zuverlässigkeitsstandards genügen und für zukünftige Erweiterungen gerüstet sein.
Lösung
Eine Migration auf die Vm600 Mk2-Hardware in Kombination mit der VibroSight-Software, dem Nachfolger von CMS, wurde durchgeführt. Das neue System wurde ohne komplexe Anpassungen auf demselben Siemens-Server integriert. Dies zeigt, dass VibroSight nicht nur ein leistungsstarkes Upgrade darstellt, sondern auch vollständig mit bestehenden IT-Umgebungen kompatibel ist.
Die Migration wurde unter Beibehaltung der bestehenden Maschinen- und Serverumgebung durchgeführt. VibroSight führt erweiterte Funktionen wie automatische Datenerfassung, Alarmmanagement und optional eine integrierte Diagnose-Rulebox ein. Dies ermöglicht es Betreibern, Wartungsarbeiten proaktiv zu planen und unerwartete Ausfallzeiten zu vermeiden.
Vorteile der Integration
Der Übergang zu Mk2 und VibroSight brachte RheinEnergie zahlreiche Vorteile:
- Minimale Ausfallzeiten: Durch den Eins-zu-Eins-Austausch von Hardware und Software wurden die Ausfallzeiten auf ein absolutes Minimum reduziert.
- Kompatibilität mit der bestehenden Infrastruktur: Das neue System läuft auf demselben Siemens-Server (WinTS), wodurch keine zusätzliche Hardware oder komplexe IT-Änderungen erforderlich sind.
- Zuverlässigkeit und zukunftssicheres Design: Mk 2 und VibroSight bieten eine moderne Architektur, die den neuesten Industriestandards entspricht und zukünftige Erweiterungen unterstützt.
- Erweiterte Funktionalität: Fortgeschrittene Analysen wie die Überwachung von Wälzlagern und die Steuerung des Hydroluftspalts sowie flexible Integration über OPC UA und Modbus.
- Effiziente Instandhaltung: Betreiber verfügen über leistungsstarke Werkzeuge für die vorausschauende Instandhaltung, wodurch unerwartete Ausfallzeiten reduziert und Instandhaltungskosten gesenkt werden.
Ergebnis
RheinEnergie verfügt nun über ein zukunftssicheres Überwachungssystem, das modernen Industriestandards entspricht. Die Lösung unterstützt die vorausschauende Instandhaltung, minimiert Betriebsrisiken und ist für die weitere Digitalisierung gerüstet. Dank der bewährten Migrationsstrategie von Istec verlief der Übergang vom CMS zu VibroSight reibungslos, ohne den Betrieb zu stören und unter Beibehaltung der Siemens-Serverumgebung.
Alt Situation:

Neu Situation:

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